Frisches Wildfleisch erhalten Sie während der Jagdzeiten, Tiefgekühltes und Wildschinken & -wurst ganzjährig. Sprechen Sie einfach ihren Jäger an.


Wild-Anbieter der Jägervereinigung Wetterau 2012 e.V. auf einer größeren Karte anzeigen

Heimisches Wildbret stammt von Tieren, die in freier Wildbahn geboren und aufgewachsen sind:

  • Eine Haltung in Ställen, Käfigen und Gattern entfällt.
  • Stammt von Tieren, die sich im jahreszeitlichen Zyklus naturgemäß ernähren.
  • Die natürliche Ernährung wird nicht durch zusammengestellte Futtermischungen nach Kriterien der Tiermast beeinflusst.
  • Die Tiere, sind einer natürlichen Auslese unterworfen und werden nicht durch Arzneimittel, Hormongaben oder Aufzuchtmittel künstlich erhalten .
  • Wird von Tieren gewonnen, die noch ihre natürlichen Instinkte erhalten konnten.
  • Ein durch dauerhaftes Einwirken gesteuerte Verhaltensveränderung entfällt.
  • Stammt von Tieren, die weitgehend stressfrei und ungebunden leben.
  • Es gibt keine Lebendtransporte, enge Käfighaltung und kein Schlachthaussyndrom.
  • Bietet aufgrund einer naturgemäßen und artgerechten Muskelentwicklung ein in seiner Struktur kerniges Fleisch.
  • Ist fettarm und reich an Mineralstoffen und B2-Vitamin. Durch die Aufnahme von Kräutern und Waldfrüchten wird ein feinaromatischer Geschmack erreicht.

 

Was ist Fleischreife?

Unter Fleischreifung versteht man einen biochemischen Prozess, bei dem Glykogen in Milchsäure umgewandelt wird. Glykogen stellt einen Muskelspeicherstoff dar, der beim lebenden Tier Energie für die Muskelarbeit liefert. Glykogen wird mit Hilfe von Sauerstoff und energiereicher Phosphate in Milchsäure umgewandelt. Die Milchsäure fließt über den Blutkreislauf ab. Gleichermaßen wird aus der Nahrung neues Glykogen gewonnen und den Muskeln neu zugeführt.
Beim erlegten Tier wird das in den Muskeln noch vorhandene Glykogen in Milchsäure umgewandelt, die aber nun nicht mehr abtransportiert werden kann. Somit steigt der Säuregrad des Fleisches (ph-Wert sinkt unter 6,0). Je mehr Glykogen vorhanden ist umso stärker wirkt die Säuerung im Gewebe.
Die Säuerung wirkt gegen Bakterien und macht somit das Wildbret länger haltbar. Gleichzeitig unterstützt die Säuerung die Entwicklung von Enzymen, die wiederum die Myofibrillen in den Muskeln und das Kollagen des Bindegewebes zerstören. Somit wird das Fleisch zart und saftig. Äußeres Zeichen der Fleischreifung ist die Totenstarre. Nach Auflösung der Starre ist die Reifung abgeschlossen.

 

Haltbar bis?

Sorgfältig und ohne Lufteinschlüsse verpackt und bei -18°C gelagert ist Wildbret wie folgt mindestens haltbar:

Wildschwein bis zu 6 - 8 Monate,

Reh + Rotwild ca. 12 - 24 Monate.