Zu einem Jagdverein gehört natürlich auch eine Bläsergruppe. Die Tradition verlangt es einfach. Das Jagdhorn war früher ein wichtiges Instrument, um die Jagd durchzuführen. Mit den Leitsignalen wurden die Jäger, Treiber und Hundeführer auf der Jagdfläche dirigiert. Ebenso wurden die Jagdhörner schon zur Begrüßung eingesetzt. Nach der Jagd wird noch heute die Jagdstrecke verblasen. Eines unserer Vereinsziele ist das Brauchtum zu pflegen und dazu gehört auch das Jagdhornblasen. Wir haben in unseren Reihen einen vorzüglichen Ausbilder, der es immer wieder schafft Anfängern das Blasen in kürzester Zeit beizubringen. Dazu treffen sich die Bläser jeden Mittwoch in unserem Vereinslokal, dem Bürgerhaus in Rodheim. Hier wird je nach Bedarf auch Einzelunterricht angeboten. In Anschluss über dann alle Bläser verschiedene Signale bis hin zu Märschen. Auftritte haben unsere Bläser natürlich auch. So umrahmen sie die Veranstaltungen des Vereins. 

.Jagdhornbläser

 

blser 08

Die Bläser der Jägervereinigung Wetterau 2012 und der Laisbachtaler aus Bobenhausen waren mit ihrem Hornmeister Otto Biedenkopf zum 40 jährigen Jubiläum des Parforcehorncorps Hoher Vogelsberg in Laubach-Altenhain eingeladen.

Am Freitagabend, den 25. Mai 2012, wurden im Festzelt 15 Gastbläsergruppen zu diesem Jubiläum erwartet. Ebenfalls waren die Bläser aus Büdingen und Butzbach aus dem Wetteraukreis dabei. Da unser Hornmeister auch Gründungsmitglied der Jubiläumstruppe ist, hat er natürlich seine fünf Bläsergruppen nach Laubach-Altenhain mitgebracht. Jürgen Keller, der Landesbläserobmann, übernahm zunächst das Zepter und alle anwesenden Bläser ließen zusammen die Begrüßung erschallen.

Nun konnten die Gäste ihre Jubiläumsständchen bringen. Jede Gruppe blies drei Stücke, die vorher abgesprochen waren, denn man wollte keines doppelt hören.

Unsere Bläsergruppe gratulierte mit „Zum Essen, Fuchs tot und Damwild tot“.

Nach dem Auftritt gab es für jeden ein kleines Gastgeschenk.

Zum Abschluss des Abends kam natürlich auch das Parforcehorncorps Hoher Vogelsberg auf die Bühne um einige Stücke vorzutragen. Die Gäste im Zelt ließen sie natürlich erst nach der Zugabe von der Bühne. Nun wurde noch kräftig gefachsimpelt und gefeiert.

kranichstein 2011

Die Bläser stellten sich am 28. Mai den Richtern beim Landesbläserwettbewerb 2011 im Garten des Jagdschloss Kranichstein. Sie belegten einen hervorragenden 4. Platz. Es waren in der Gruppe C insgesamt 9 Mannschaften angetreten. Man bedenke, dass die Gruppe erst im September 2010 zusammengekommen ist. Unter der Leitung von Otto Biedenkopf wurde wöchentlich geprobt und als das Erste Mal vom Bläserwettbewerb gesprochen wurde nahm es eigentlich keiner so richtig ernst. Die Teilnehmergruppen blasen in der Regel schon mehrere Jahre zusammen und wagen erst dann den Weg zum Landesentscheid. Nicht so unsere Gruppe, die in den letzten Wochen intensiv und mit voller Hingabe die Bläserstunden besucht hat. Die Freude war groß, als LJV-Präsident Möller den 4. Platz aufrief, denn man hatte ja 5 Gruppen, die zum Teil schon Jahrelang bestehen, einfach überholt. Groß war die Freude und man gratulierte sich selbst und vor allem Otto Biedenkopf, der schmunzelnd die Glückwünsche entgegen nahm. Diese außerordentliche Leistung muss auch an dieser Stelle erwähnt werden, denn so mancher Bläser würde gerne mal nach Kranichstein fahren um hier sein bestes zu zeigen. Leider gibt es viel zu wenig Gruppen, die diese „Alte Tradition“ pflegen. So war es nicht verwunderlich, dass ein Richter einen Zusatz auf den Bewertungsbogen schrieb: „Gute Nachwuchsgruppe“ , ein anderer : „Weiter so !“.